Hallo, ich bin Anna

und begleite und unterstütze Schwangere, Paare und Familien Rund um die Geburt.
An eurer Seite, egal was ihr braucht (wahrscheinlich: Kekse, Suppe und Empathie statt noch mehr Meinung).

Wovon ich tief und fest überzeugt bin:

Während der Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett möglichst viel dafür zu tun, dass es dir selbst gut geht, ist nicht nur richtig gut für dich, sondern auch für dein*e Partner*in, Familie, Freunde – und natürlich für dein Baby. Aber: Hilfe annehmen zu können ist eine unterschätze Fähigkeit in unserem Kulturkreis. Und der Druck, alles allein und möglichst perfekt hinzubekommen, ist gerade für Mütter riesig groß. Eine Doula kann dir und euch dabei helfen, durch diese wunderschöne, aber auch herausfordernde Zeit zu navigieren, ohne deine Bedürfnisse dabei aus den Augen zu verlieren. Davon profitieren am Ende alle in deinem Umfeld, es lohnt sich wirklich! (okay, das war jetzt meine Meinung, aber auf dieser Seite geht es ja auch darum, mich ein bisschen kennenzulernen, bevor wir uns dir zuwenden!)

Mein Weg zum Doulasein

Ich lebe mit meinem Mann und meinen beiden Kindern (5 und 3 Jahre), einem Kater und einem Bienenschwarm in Großostheim, bei Aschaffenburg. Bevor ich selbst Mutter wurde, machte mich mein erstes „Baby“ zur Feministin: Ich gründete in Frankfurt einen Chor, in dem nicht nur mit viel Spaß und wenig Perfektionismus gesungen wurde, sondern vor allem Frauen in ihrem Sein bestärkt – „empowert“ – wurden. Zu sehen, wie viel Selbstbewusstsein es uns gab, wenn wir uns gegenseitig Vertrauen schenkte – durch das gemeinsame Singen, ohne Leistungsdruck und Konkurrenz, selbst bei Auftritten – begeisterte mich immer wieder. Es folgte die intensive, bewegende, lebensverändernde Erfahrung meiner eigenen Schwangerschaften und Geburten. Sie machten mir klar, wohin es mich nun auch beruflich zog: Ich wollte Frauen begleiten, bestärken, und ihnen Vertrauen schenken, in dieser Lebensphase, in der sie oft Verunsicherung, Bewertung und Verurteilung erfahren. Nicht nur meine Erlebnisse aus dem Chor war hierfür wertvoll für mich, sondern auch meine eigenen Momente der Überforderung, der Wut, Frustration und Traurigkeit (und Hunger!), die ich vor allem im Wochenbett erlebte. Ich begann, befreundeten Frauen und Paaren im Wochenbett Unterstützung anzubieten, hatte ein offenes Ohr, stellte Essen an Türen ab. Ich half, ohne eigene Erwartungen oder Bedingungen zu haben – anders als etwa ein Familienmitglied. Ich hatte meine Liebe zur Tätigkeit als Doula entdeckt. Im Herbst 2023 werde ich voraussichtlich meine Ausbildung zur Doula bei den Bauchflüsterinnen® abschließen, und ich bin so froh und dankbar, nach einem langen beruflichen Umweg nun endlich da angekommen zu sein, wo ich hingehöre.

Es ist eine Stärke, Hilfe anzunehmen!

Ich weiß selbst, wie schwer es ist, sich Unterstützung zu suchen, ich weiß aber auch, wie heilsam es sein kann, genau das zu tun, wie wichtig, wie revolutionär. Ich versuche täglich, mir selbst eine gute Doula zu sein. Und ich freue mich darauf, dich kennenzulernen, und auch dir eine gute Doula zu sein.
(und falls du das Gefühl hast, das Essen in meinem Leben eine ziemlich große Rolle spielt: stimmt genau. Ein Hoch auf Suppe und Feminismus!)